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Ortsentwicklung



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Kloster Niederschönenfeld nach einem 84 x 143 mm großen Kupferstich von Anton Ertl aus dem "Chur-Bayrischen Atlantis, 2 Theil" von 1687.      
     
Zur Gemeinde gehören die Dörfer Feldheim und Niederschönenfeld, der Weiler Wörthen westlich des Lechs sowie die Einöden Lechbrücke und Hunzenhof. Die Gemeinde zählt rund 1300 Einwohner.

Die beiden Dörfer sind in ihrer geschichtlichen Entwicklung nur gemeinsam zu verstehen und doch sind sie grundverschieden in ihrer Anlage, ihrer Funktion und ihrem heutigen Erscheinungsbild.
     
Vom 9. Januar 1241 datiert die bischöfliche Bestätigung der Gründung des Zisterzienserinnenklosters Niederschönenfeld, das nahe der Lechmündung neu entstand. Niederschönenfeld - das war einst nur das von einer Mauer umgebene Kloster mit Konvent, einigen Pfründnern und dem Personal für die Ökonomie.

In Feldheim waren die Handwerker und Tagllöhner ansässig, mit kleinen Sölden ausgestattet und wegen ihrer Verpflichtung zum Klosterhof mit Sonderrechten des Landesherren belehnt. Die Aufhebung des Klosters am 18. März 1803 trennte die Wege beider Dörfer.

In Niederschönenfeld wurden Kolonisten aus dem weiten Umkreis angesiedelt. Auf dem Klosterareal wurde 1862 eine Staatserziehungsanstalt eingerichtet; heute ist hier eine Justizvollzugsanstalt für junge Erwachsene. Sie ist zugleich größter Arbeitgeber der Gemeinde.

1978 wiederholte sich die Geschichte - die Dörfer wurden zusammen geschlossen. Seither gehört die Gemeinde der damals gebildeten Verwaltungsgemeinschaft Rain an. Mit jeweils zwei Siedlungsgebieten haben sich beide Dörfer flächen- und einwohnermäßig vergrößert. Auf Gemeindeflur steht ein kleiner Teil der Zuckerfabrik Rain, das Kraftwerk Feldheim und der Großteil des Pumpwerkes Genderkingen für die Wasserversorgung des Fränkischen Wirtschaftsraumes.
In Feldheim haben mehrere Häuser und Wirtschaftsgebäude ihre Wurzeln weit vor der Jahrhundertwende; bedeutendstes Baudenkmal ist die Pfarrkirche St. Georg.
In Niederschönenfeld dominiert über der wesentlich vergrößerten Ortschaft die ehemalige Klosteranlage: Kirche Mariä Himmelfahrt mit barockem Doppelturm, Abteigebäude und Heilig-Kreuz-Kapelle. Bilder dieser Sakralgebäude.

Erhalten haben sich weiter, trotz des moorigen Untergrundes, eine Reihe von Baudenkmälern, unter denen besonders das Jägerhaus mit der Inschrift von 1446 auffällt.

In den zwei Jahrzehnten der Zusammengehörigkeit haben die zwei Dörfer einige Gemeinschaftswerke geschaffen, die die Verbindung schon äußerlich sichtbar machen. Die Ver- und Entsorgungseinrichtungen sind technisch verbunden, ein Geh- und Radweg verläuft zwischen den Dörfern, der Kindergarten nimmt die jüngsten Bürger beider Orte auf und der Sportverein vereinigt die Gesamtgemeinde.

Trotzdem haben Feldheim und Niederschönenfeld auch Eigenständigkeit bewahrt - etwa durch eigene Feuerwehren, Schützenvereine, Gast- beziehungsweise Bürgerhäuser und ihre Kirchengemeinden.



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