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Ehrenbürger Johann Höringer



Die Gemeinde Niederschönenfeld hat einen weiteren Ehrenbürger: Johann Höringer, Altbürgermeister, Träger der Bürgermedaille in Gold und des Bundesverdienstkreuzes. Ein Vollblutpolitiker mit Gespür, dessen Interesse stets der Gemeinde und dem Wohl ihrer Bürger galt. Welches Zitat könnte besser auf ihn zutreffen als „Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht.“ So formulierte es der deutsche Schauspieler Ewald Balser (1898 bis 1978). Dieser Satz ziert die offizielle Einladungskarte, weil er Höringer exakt charakterisiert. 120 Gäste gaben ihm die Ehre und gratulierten ihm gleichzeitig zum 80. Geburtstag.

Seine Verdienste würdigte Bürgermeister Peter Mahl in einer bewegenden Laudatio. „17 Jahre über seine Dienstzeit hinaus bleiben diese bis heute anerkannt“, sagte er. Dafür gebühre ihm die höchste Auszeichnung, die eine Gemeinde verleihen kann. Unter Höringers Amtszeit hat sich vieles getan. Ausweisung von Baugebieten, Herstellung der Wasserversorgung, Gründung des Kindergartens und die Umgehungsstraße – um nur einige der vielen Maßnahmen zu nennen, die Höringer zusammen mit seinen Räten umsetzte.

Gelernt hat er das politische Handwerk schon als Kind. Fuhr er doch für seinen Vater, damals auch Bürgermeister, die Einladungen für die Ratssitzungen aus.

Es ist seine Heimat, die der Jubilar entscheidend mitgestaltete. Passend dazu sang der Männergesangsverein Feldheim das Lied „Das stille Tal im schönen Wiesengrunde.“ Musikalisch begleiteten auch die Jagdhornbläser Rain/Marxheim und die Bläsergruppe Niederschönenfeld die Feier. Sie spielten, um das ehemalige Gemeindeoberhaupt zu unterhalten. Ihn, der kein „Held“ ist, wie es Mahl ausdrückte. Denn: „Sein Wirken über einen Zeitraum von 36 Jahren ist wichtiger als kurzzeitiges Heldentum“, beschrieb er.

Und Höringer? Er blieb bescheiden, bei all dem Rummel um seine Person. „Ich bin gerne in die VG gegangen“, meinte er, und ergänzte: „Aber ich habe nicht gewusst, ob ich gerne gesehen war, weil ich immer Arbeit mitbrachte.“ Dafür erntete er das Lachen des Publikums. Er habe immer versucht, mit Fachwissen und Kompetenz aufzutreten, betonte er. Das hat er auch geschafft, denn – der Ehrenbürger Johann Höringer hat etwas bewegt.



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